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Pompeo Mariani war nicht nur ein berühmter Maler,
sondern auch ein großer und bedeutender Kunstsammler.
In dem Archiv und dem Inventar seiner Sammlung (heute
im Besitz der Stiftung Pompeo Mariani) befinden sich
mehr als zwanzigtausend Objekte der unterschiedlichsten
Gattungen. Leider ist es unmöglich, sie alle aufzuzählen
und wir nennen hier nur die wichtigsten:
Magdalena von Gianpietrino, Madonna mit Kind zugeschrieben
Gherardo Dellenotti, Porträt des Notars von Gustave
Courbet, Tänzerin von Edgar Degas, Radierungen
von Francisco Goya, von Tiepolo, Rembrant, Anatomiestudie
von Jean Louis David, bedeutende Skulpturen von Künstlern
aus dem 19. Jahrhundert wie Grandi, Butti, Alberti,
Secchi, Pandiani.
Sehr wichtig ist auch die Sammlung von Tabakdosen aus
Gold und Silber aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie
der Schmuck von Cartier und Tiffany.
Sein finanzielles Geschick, das auch aus den immer ansteigenden
Verkäufen seiner Werke herrührte, führten
ihn dazu, an den bedeutendsten Verkäufen antiker
Gegenstände seiner Epoche teilzunehmen, wie der
Verkauf des Ateliers von Edgar Degas in Paris.
Die Stiftung Pompeo Mariani archiviert umsichtig die
Objekte, die sich in seinem Besitz befanden, sowohl
solche, die noch auffindbar als auch solche, die nach
seinem Tod verlorengegangen sind.
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